Vienna Classics starten mit drei Heimsiegen

© RFA: Schmutzer, Stahl, Hougaard, Weigl

Tag 1 der 9. Vienna Classics im Schlägervierkampf Racketlon brachte zahlreiche Erfolge für die heimischen Spielerinnen und Spieler. Noch bis 3. Februar 2019 gibt sich die internationale Racketlon-Elite im Tennis Point Vienna in Wien Erdberg ein Stelldichein. Am Samstag den 2. Februar beginnen die Einzelbewerbe, die Finalspiele finden am Sonntag den 3. Februar statt. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

 

Seehofer-Schwestern siegreich

Christine Seehofer entschied an der Seite ihrer Schwester Elisabeth den Damen-Elite-Doppelbewerb für sich. Im Semifinale besiegten die Protteserinnen die österreichische Paarung Bettina Bugl/Irina Olsacher mit +41 Punkten bereits vor der letzten Disziplin Tennis. Das Endspiel gegen die auf zwei gesetzten Stine Krogsøe (DEN) und Laura Smits (NED) war ebenso bereits nach der dritten Disziplin Squash entschieden. „Ein guter Start ins Turnier“, so die Weltranglisten-Führende. Bugl/Olsacher beendeten den Bewerb auf Platz drei.

 

Chrisi im Mixed erfolgreich

Nur ein paar Stunden später holte Chrisi ihren nächsten Titel. An der Seite des Franzosen Arnaud Genin gewann die Ausnahme-Spielerin auch im Mixed-Elite-Doppel. Das Duo Seehofer/Genin trat in Wien erstmals gemeinsam an, da Seehofers Standard-Partner Lukas Windischberger heuer erst später in die Saison starten wird. „Arnaud war der Einzige der mich gefragt hat, sonst hat sich wohl keiner getraut“, hatte die Weltmeisterin vor dem Turnier erzählt. Die beiden lernten sich Ende 2018 bei der Siegerehrung der Austrian Open kennen, wo Genin seinen ersten Super-World-Tour-Titel im Einzel geholt hatte. Das Endspiel des Vienna Classics Mixed-Elite-Bewerbs gegen Bettina Bugl und Emanuel Schöpf ging nach drei Disziplinen mit +30 an Seehofer/Genin, die auch in den Elite-Einzelbewerben zu favorisieren sind.

 

Weigl siegt im Präsidenten-Duell

Im oberen Ast des Herren-Elite-Doppelbewerbs sorgten RFA-Präsident Marcel Weigl und Stephan Schmutzer für die Sensation: Das Duo eliminierte die topgesetzten Kresten Hougaard (DEN) und Duncan Stahl (GBR) mit insgesamt +6 Punkten, Dank eines 21:14-Sieges in der entscheidenden Disziplin Tennis. In diesem Duell waren sich die letzten drei Präsidenten des internationalen Racketlonverbands FIR gegenübergestanden: Stahl (seit 2018), sowie dessen Vorgänger Hougard und Weigl. Im unteren Ast gelang der Nummer-zwei-Paarung Mario Gruber/Emanuel Schöpf im Halbfinale die Revanche für die erlittene Finalniederlage bei den Austrian Open 2018 gegen die Finnen Tommi Laine/Luka Penttinen.

 

Österreicher-Finale im Herren-Elite-Doppel

Das Endspiel des Herren-Elite-Doppelbewerbs war eine klare Angelegenheit für Marcel Weigl und Stephan Schmutzer. Nach einem Sieg im Tischtennis über RFA-Tischtennis-Nationalcoach Mario Gruber und dessen Partner und Racketlon-Einzel-Staatsmeister Emanuel Schöpf war die Entscheidung bereits vor dem Tennis gefallen. Weigl: „Ein Turniersieg beim ersten gemeinsamen Antreten mit Stephan ist das perfekte Ergebnis. Das Finale vor dem Tennis zu gewinnen war der Wahnsinn. Und der Sieg im Präsidentenduell im Halbfinale freut mich natürlich auch besonders! Im Einzel werde ich gegen Arnaud Genin alle Kräfte mobilisieren!“

 

Die Einzelbewerbe beginnen am Samstag um 9 Uhr. Die Halbfinalspiele finden ab 18 Uhr statt. Die Einzel-Finalspiele werden am Sonntag ab 12 Uhr ausgetragen. 

 

IWT 9. Vienna Classics

Wien (AUT), 1. – 3. Februar 2019
Alle Raster: fir.tournamentsoftware.com
Damen-Elite-DoppelHerren-Elite DoppelMixed-Elite-Doppel

 

RFA Pressetext 2/2019, Peter Robič

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