Vienna Classics: Österreicherinnen-Finale und RFA-Ehrung

© Juergen Koehler

Die Vienna Classics (1. bis 3. Februar 2019) bilden traditionell den Auftakt der World Tour im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis. Am zweiten Turniertag des Racketlon-Events im Tennis Point Vienna spielten die RFA-Asse abermals stark. Christine Seehofer und Bettina Bugl erreichten das Endspiel. Bei den Herren unterlagen Emanuel Schöpf und Stephan Schmutzer im Halbfinale und bestreiten am Finaltag das Spiel um Platz drei.

 

Nummer eins gegen Nummer zwei

Im Damenfinale kommt es zum aus österreichischer Sicht erhofften Duell zwischen Christine Seehofer und Bettina Bugl. Die Top-Zwei der Setzliste spielten sich – ohne bisher zum Tennisschläger greifen zu müssen – ins Finale, das am Sonntag um 12 Uhr angesetzt ist. Die Favoritenrolle ist klar vergeben, ist Seehofer doch seit über zwei Jahren unbesiegt auf der Racketlon World Tour.

Halbfinale: Elisabeth und Christine Seehofer © Rubinfoto.com

 

Europameister zu stark für Nummer-Eins-Bezwinger

Mit einer Wildcard ausgestattet konnte Stephan Schmutzer, der am Freitag an der Seite von Marcel Weigl den Herren-Elite-Doppelbewerb für sich entschieden hatte, auch am zweiten Turniertag überzeugen. Nach einem Auftaktsieg über seinen RFA-Teamkollegen Hans Sherpa, warf der Oberösterreicher den auf eins gesetzten Weltranglistendritten Kresten Hougaard im Viertelfinale aus dem Turnier – und das bereits vor der vierten Disziplin Tennis! Im Halbfinale gegen den amtierenden Racketlon-Europameister Rav Rykowski aus Polen unterlag Schmutzer dann jedoch bereits vor dem Tennis.

 

Genin erneut im Wien-Finale

Der auf zwei gesetzte Emanuel Schöpf traf in der Neuauflage des Staatsmeisterschafts-Endspiels 2018 im Viertelfinale der 9. Vienna Classics auf seinen Nationalteam-Kollegen Bernhard Pilsz. Bei den Staats hatte sich Schöpf im sogenannten Gummiarm mit einem Punkt Vorsprung durchgesetzt. Diesmal gewann der Bludenzer mit +2. Im Halbfinale gegen Austrian Open Champion 2018 Arnaud Genin verkaufte sich Schöpf gut, letztlich siegte der Franzose +14. Schöpf: „Ich war nach einer Niederlage bisher noch nie so zufrieden mit meiner Leistung. Wenn ich jeweils drei Punkte mehr in den ersten drei Disziplinen mache, was ich mir zutraue, kann ich die Partie gewinnen.“

Schöpf muss Genin gratulieren © Rubinfoto.com

 

Ehrung – Wall of Fame

Im Rahmen der Players Party und des Tournament Dinners im Burger-Lokal Smokey’s am Donaukanal, fand die Siegerehrung der Doppelbewerbe der 9. Vienna Classics statt. Außerdem wurden die anwesenden RFA-Helden der vergangenen Weltmeisterschaften vor zahlreichen Zuschauern auf die RFA-Wall-of-Fame aufgenommen. Die Aufnahme auf die Wall of Fame ist die größte Auszeichnung, welche die RFA für Verdienste um den heimischen Racketlonsport vergibt. Geehrt wurden Christoph Krenn, Mario Gruber, Christine Seehofer, Emanuel Schöpf, Tom Wagner, Marcel Weigl, Irina Olsacher, Philipp Patzelt und Bettina Bugl.

 

Die Finalspiele beginnen am Sonntag um 12 Uhr. 

 

IWT 9. Vienna Classics

Wien (AUT), 1. – 3. Februar 2019
Alle Raster: fir.tournamentsoftware.com
Damen-Elite-EinzelHerren-Elite-Einzel

 

RFA Pressetext 3/2019, Peter Robič

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