PA: Seehofer gewinnt zum fünften Mal in Folge in Wien

Das erste internationale Racketlon-Turnier des Jahres, die 10. Vienna New Year Classics, gefördert vom ASKÖ Wien gingen von 3. bis 5. Januar 2020 im dritten Wiener Gemeindebezirk über die Bühne. Zum bereits fünften Mal in Serie holte die Ausnahme-Athletin im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis Christine Seehofer den Titel in Wien. Bester Österreicher im Elite-Einzel wurde einmal mehr Emanuel Schöpf als Dritter. In den Elite-Doppel-Bewerben gab es durchwegs Heimsiege.

 

Knappe Entscheidung um Platz zwei

Seit Juni 2016 hat die Protteserin Christine Seehofer auf der FIR Racketlon World Tour kein Einzel-Match mehr verloren. Auch beim IWT – International World Tour – Event im Tennispoint Vienna sollte sich das nicht ändern. Die Weltranglistenerste gewann alle drei Spiele im Round-Robin-Raster der 10. Vienna New Year Classics. „Ein super Auftakt in die Saison“, so Seehofer. „Ich spüre speziell meine Beine heute. Vor der Doppel-Weltmeisterschaft in Prag werde ich den Fokus auf das Konditionstraining legen.“ Das Rennen um die weiteren Medaillenränge war diesmal äußerst knapp. Bettina Bugl, Martina Meißl und Elisabeth Seehofer fuhren je einen Sieg ein. Die Weltranglistenvierte Bugl holte mit der besten Punkt-Differenz Platz zwei. „Ich war heute top motiviert, noch das Beste aus dem Turnier zu machen. Ich bin sehr erleichtert, dass ich noch den zweiten Platz geholt habe.“ Dritte wurde Wildcard-Spielerin Martina Meißl: „Damit hatte ich wirklich nicht mehr gerechnet.“ Der undankbare vierte Platz blieb Elisabeth Seehofer.

 

Schöpf erstmals am Podest in Wien

Bester Österreicher im Elite-Einzel wurde Emanuel Schöpf. Der Weltranglistenfünfte war bei den 10. Vienna New Year Classics auf eins gesetzt, musste sich im Halbfinale aber dem späteren Sieger Rav Rykowski aus Polen geschlagen geben. Nachdem der Bludenzer in den letzten beiden Jahren jeweils Vierter in Wien geworden war, schaffte er heuer als Dritter erstmals den Sprung auf das Podest. Im Mixed-Doppel mit Bettina Bugl wurde Schöpf zweiter; im Herren-Doppel mit Standard-Partner Bernhard Pilsz (siebenter im Elite-Einzel) holte er den Titel. „Erster, Zweiter und Dritter – damit bin ich klarer Weise zufrieden. Der Doppelsieg war eindeutig mein Highlight an diesem Wochenende“, so der Vorarlberger.

 

Zwei weitere Titel für Christine Seehofer

Die Elite-Doppel-Bewerbe wurden von RFA-Athletinnen und Athleten dominiert. Neben den Herren-Siegern Schöpf/Pilsz, waren auch im Damendoppel die heimischen Spielerinnen nicht zu schlagen. Das Schwestern-Duo Christine Seehofer/Elisabeth Seehofer triumphierte vor Bettina Bugl/Martina Meißl und Linda Schedl/Stine Krogsøe (DEN). Im Mixed-Doppel verwies das Duo Lukas Windischberger/Christine Seehofer die Paarungen Bettina Bugl/Emanuel Schöpf und Martina Meißl/Benjamin Greanicher (SUI) auf die Plätze.

 

Turnierdirektor zufrieden und dankbar

Der Turnierdirektor Roland Pichler resümierte: „Ich bin mit dem Turnier sehr zufrieden und dankbar für das tolle Feedback, das ich bei meiner Premiere als Turnierdirektor bekommen habe. Bis auf zwei Missgeschicke beim Zeitplan ist das Event reibungslos verlaufen. Ich möchte mich speziell bei Michi Steiner bedanken, der die Organisation überragend übernommen hat. Auch danke an alle Helfer vor Ort: Doris Turner, Florian Ptacnik, Martin Kova, an die Schiedsrichter sowie alle weiteren, die uns beim Auf- und Abbau geholfen haben.“

 

RFA auch in Thailand vertreten

Auch andernorts war ein Österreicher im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis aktiv: Nationalspieler Stefan Urban. Er belegte beim zeitgleich ausgetragenen Challenger-Event in Pattaya, Thailand, den achten Platz im Elite-Einzel-Bewerb und Rang drei im Elite-Doppel mit Mohammed Tarik Koubaa (MAR).

 

Pressetext 2/2020, Peter Robic

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