Austrian Open: Seehofer triumphiert – Premierensieg für Genin

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Christine Seehofer gewann bei den 12. Austrian Open – World Tour Finals presented by GRAWE sidebyside im BMS Women Elite Einzel. Die Weltranglistenerste setzte sich gegen die auf zwei gesetzte Schwedin Anna-Klara Ahlmer +22 (TT: 22-20, BA: 21-7, SQ: 21-16, TE: 1:0) durch. „Ich bin froh, dass ich die Saison mit zwei Siegen beenden kann. Ich war etwas krank und freue mich, dass ich doch recht deutlich gewinnen konnte, auch wenn wir noch ins Tennis mussten“, so die Weltranglistenerste, die auch das FIR World Tour Race, die Jahreswertung im Racketlon für sich entscheiden konnte. Finalistin Ahlmer zog mit ihrem Finaleinzug an Natalie Paul und Bettina Bugl im Race vorbei und beendete die Saison auf Rang zwei. Anna-Klara: „Ein toller Erfolg für mich, das Finale zu erreichen und Christine bis ins Tennis zu zwingen. Ich habe nach meiner Verletzung erst im April wieder das Training aufgenommen. Nächste Saison will ich sie noch mehr fordern – dafür nehme ich Badminton-Stunden.“ Das Siegerpodest komplettiert Christines Schwester Elisabeth Seehofer, die sich gegen die Französin Margaux Randjbar im Spiel um Bronze durchsetzen konnte.

 

Schöpf am Podest

Im ECO SECURE Men Elite Einzel entschied der Franzose Arnaud Genin das Endspiel gegen den auf vier gesetzten Finnen Luka Penttinen mit +15 (TT: 6-21, BA: 21-3, SQ: 21-13, TE: 11-7) für sich. Der ehemalige Badminton-Profi feierte bei den 12. Austrian Open – World Tour Finals presented by GRAWE sidebyside seinen ersten Elite-Turniersieg auf der Racketlon-World-Tour – gleich bei einem Turnier der höchsten Kategorie. „Ein super Turnier, eine super Stadt und das perfekte Ergebnis – ich bin natürlich sehr zufrieden“, so der Champion, der aktuell nur die Nummer 63 der Welt ist, sich in der kommenden Saison aber in der Racketlon-Weltspitze etablieren möchte. Finalist Luka Penttinen: „Ich habe heuer den Grundwehrdienst in Finnland absolviert und konnte daher weniger trainieren. Physisch bin ich noch nicht da wo ich hin will. Arnaud war körperlich klar besser. Der Sieg war verdient!“ Platz drei im Herren-Elite-Bewerb ging an Emanuel Schöpf, der damit ein weiteres Top-Ergebnis einfahren konnte.

 

Neue Generation

Turnierdirektor Marcel Weigl: „Es freut mich, dass wir bei einem der größten Turniere des Jahres wieder so gute Ergebnisse der Österreicher bejubeln konnten. Allen voran Chrisi Seehofer, die ihrer Favoritenrolle trotz einer Verkühlung gerecht werden konnte. Leider war Lukas Windischberger nicht ganz fit, aber Emanuel ist für ihn in die Bresche gesprungen und hat mit Rang drei ein tolles Resultat eingefahren. Wir haben im Herren-Feld eine neue Generation an Spielern gesehen, die Racketlon in den nächsten Jahren prägen werden.“

 

Pressetext 37/2018

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