Anteilnahme der RFA nach tödlichem Meinke-Unfall

Turnierstress gehört reduziert und Lenker gesucht

Laut der neuesten Umfrage ist für 14% der Österreicher aktiver Sport nicht aus ihrem Leben wegzudenken. Einer davon bin ich, eine davon war Antonia Meinke. Die erst knapp über 20-jährige Badminton Nationalspielerin spielte 2015 mit ihrer Schwester ein Jahr bei der Union Racketlon Klosterneuburg in der Badminton Bundesliga (Fotocredit: RFA) und verunglückte jetzt bei einem Autounfall Ende September tödlich. Lange habe ich mir überlegt, was man über so ein trauriges Ereignis schreiben kann. Abgesehen von der Anteilnahme welche die gesamte RFA-Community an die Familie sendet sind mir dann doch noch zwei Dinge nicht mehr aus dem Kopf gegangen was ein Verein oder Verband in Zukunft zur Minimierung der Wahrscheinlichkeit eines Autounfalls beitragen kann. Zum einen sollte man versuchen in unserer hektischen Welt den Terminstress allgemein zu reduzieren und Sportler davon abzuhalten einen Wettkampf nach dem anderen ohne auch nur einen Tag Pause zu bestreiten. Zum anderen sollte man versuchen Trainer, Betreuer oder Eltern als Lenker zu gewinnen. Gelingt dies nicht dann zumindest die Sportler dazu zu animieren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen. Der Racketlonverband wird in jedem Fall darauf schauen, dass aktive Nationalspieler nach einem anstrengenden nationalen oder internationalen Turnier, vor allem auf der Heimreise keinen Wagen mehr lenken müssen. Für Antonia ist es leider zu spät, aber die gesamt Sport-Community sollten danach trachten, dass so ein tragischer Unfall die Ausnahme bleibt.

Die Racketlon Federation Austria richtet im Namen der gesamten Racketlon-Community ihr aufrichtiges Beileid an die Familie Meinke aus.

RFA-Präsident
Marcel Weigl

 

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