17. Staatsmeisterschaften: Seehofer und Schöpf erneut siegreich

Erstmals war die heimische Elite im Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis nach Innsbruck gekommen, um dort die 17. Staatsmeisterinnen und Staatsmeister im Racketlon zu ermitteln. Am 20. und 22. September 2019 wurde in der Tennis- und Squash-Halle Tennis Cabrio gespielt. Die Tiroler Lokalmatadore Bernhard Pilsz und Irina Olsacher waren angetreten, um vor heimischer Kulisse die Titelverteidiger Christine Seehofer und Emanuel Schöpf herauszufordern.

Sieger 17. Racketlon Staatsmeisterschaften

 

Achter Staatsmeister-Titel für Seehofer

Im Damen-Elite-Endspiel standen sich erwartungsgemäß Christine Seehofer und Irina Olschacher gegenüber. Die siebenfache Staatsmeisterin Seehofer legte mit 21-3 in der ersten Disziplin Tischtennis gleich fulminant los; 23-21 im Badminton und 21-4 im Squash reichten zum Sieg – bereits vor der letzten Disziplin Tennis. „Super, dass ich meinen achten Einzel-Staatstitel holen konnte. An einem neuen Austragungsort zu gewinnen freut mich besonders“, so Seehofer. „Es ist toll, dass hier auch neue Spielerinnen dabei waren!“, freute sich die Ausnahmekönnerin. Platz drei ging an Anja Kemptner, die Gundula Glowka im Spiel um Bronze besiegen konnte.

 

Schöpf zum zweiten Mal Staatsmeister

Die 17. Staatsmeisterschaften im Racketlon wurden am Sonntag mit dem Herren-Elite-Einzel beendet. Dort kam es zum Duell der Vorjahresfinalisten. Emanuel Schöpf hatte Bernhard Pilsz 2018 im Gummiarm (Entscheidungspunkt wenn es nach vier Disziplinen unentschieden steht) besiegt. Ganz so eng wurde es in der Neuauflage des Finals nicht. Der Bludenzer Schöpf setzte sich gegen den Innsbrucker Pilsz mit +6 (TT: 8-21, BA: 21-7, SQ: 21-14, TE: 14-16) durch. Schöpf: „Jeder Titel ist speziell. Ich habe in allen Bewerben mein Bestes gegeben und das Maximum herausgeholt. Mit dem Wochenende bin ich sehr zufrieden!“ Pilsz: „Das Finale war ein super Spiel auf Augenhöhe und eine super Werbung für unseren Sport. Squash war der Knackpunkt: Da war Emanuel heute besser! Er hat verdient gewonnen!“ Platz drei im Herren-Elite-Einzel ging an Racketlon-Urgestein Martin Kova, dessen Anreise nach Innsbruck sich sehr umständlich gestaltet hatte: „Ich war beim Laver Cup in Genf und habe in der Halle erfahren, dass der Rückflug gecancelt wurde. Ich musste umbuchen und habe gerade noch meinen Zug zurück nach Innsbruck erwischt. Um 5:17 war ich in Innsbruck. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Bahnhof und dem 38-minütigen Fußmarsch zur Halle war ich fit für die Bronze-Medaille!“

Pilsz holt Gold in den Elite-Doppel-Bewerben

„Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Wochenende. Ich habe zum ersten Mal Staatsmeistertitel im Racketlon gewonnen. Und dann gleich zwei: im Mixed- und im Herrendoppel“, so Pilsz. Am ersten Turniertag hatte das Duo Bernhard Pilsz/Emanuel Schöpf im Herren-Elite-Doppel Richard Hule/Thomas Kemptner +21 (TT: 21-5, BA: 21-13, SQ: 16-21, TE: 3-1) besiegt. Platz drei ging an Marcel Weigl/Stefan Urban, die Gerald Stocker und Walter Zimmermann im kleinen Finale schlugen. Außerdem triumphierte Bernhard Pilsz an der Seite von Christine Seehofer im Mixed-Elite-Doppel. Das Finale gegen Irina Olsacher und Emanuel Schöpf ging mit +20 (TT: 21-9, BA: 15-21, SQ: 21-10, TE: 5-2) an Pilsz/Seehofer. Bronze sicherten sich RFA-Präsident Marcel Weigl und Ex-WTA-Profi Sylvia Plischke, die Gundula Glowka und Richard Hule besiegten.

 

RFA Pressetext 26/2019, Peter Robič

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