BABOLAT Austrian Tour in Schwaz & Graz

Fast 80 Teilnehmer in 4 Tagen

Am Samstag den 28. April in Schwaz und am Dienstag den 1. Mai in Graz gingen die 2. und 3. Station der BABOLAT Austrian Tour unter reger Beteiligung über die Bühne. Fast 80 Teilnehmer matchten sich in vier Tagen in Schwaz und am neuen Racketlon Hotspot, dem Racketsport Center in Graz.

12 u16-Racketlonis beim Racketlonfest in Graz

Das Gastspiel der BABOLAT-Austrian-Tour in Graz wurde zu einem echten Racketlonfest. 58 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgten in vier Bewerben für mega-spannende Begegnungen auf hohem Niveau und hatten untereinander auch noch viel Spaß! Besonders erfreulich war der Juniorenbewerb u16 mit zwölf Spielern, an dem drei Racketlonis aus Martina Meißls Schulprojekt in der NMS Gleisdorf teilnahmen, ebenso wie vier Schützlinge von Raimund Heigl im Tischtennisverein SPG Feldkirchen-Puch, die Gebrüder Schuur, einer Squasher, der andere Badmintonspieler sowie Moritz Felber aus Judenburg. Moritz Felber (2.v.l.) holte sich schließlich in einem spannenden Finale gegen Gabriel Purkathofer (1.v.l.) aus Gleisdorf, der erst einen Tag zuvor bei Martinas Racketlontag im Center mit 31 Schülern zum ersten Mal Squash gespielt hatte, den Sieg (Fotocredit: Heigl). Dritter wurde Thomas Novak (3.v.l. SPG Feldkirchen-Puch).

 

Weitere Newcomer im Beginner- und Amateurbewerb

Im Beginnerbewerb durften die Veranstalter Raimund Heigl und Martina Meißl zahlreiche Racketlon-Neulinge begrüßen, die sich gleich nahtlos in die Racketlon-Familie eingefügt haben. Auch die drei Damen spielten in diesem Bewerb. Der Sieg ging an den Tischtennisspieler Michael Weis aus Wiener Neudorf vor den beiden Steirern Michael Fladenhofer und Adrian Yenilei. Ein ganz besonderer Bewerb war diesmal der Amateurraster, denn hier gab es außergewöhnlich spannende Spiele mit extremem Kampfgeist, die auch die bereits anwesenden Elitespieler zu Begeisterungsstürmen hinreißen ließen. Vor allem Thomas Felber eroberte mit seinem kampfkräftigen Stil die Herzen der am Ende gar nicht mehr so neutralen Beobachter. Doch dann waren da auch noch zwei weitere steirische Routiniers, die man für die Entscheidung vielleicht gar nicht so auf der Rechnung hatte: Auf der einen Seite Gertraud Heigl, die nach längerer Pause wieder einmal an einem Racketlon teilnahm und zeigte, dass man auch ohne spezielle Vorbereitung Außergewöhnliches leisten kann, wenn man auf einen solide Basis in allen Sportarten zurückgreifen kann. Im Halbfinale besiegte die ehemalige Doppel-Staatsmeisterin bei den Damen in dem Herrenfeld Thomas Felber mit einem Punkt Differenz. Auch ihr Finalgegner pflügte sich als Ungesetzter durch das Feld, zumal er seit vier Jahren kein Racketlon-Turnier mehr bestritten hat. Doch der Spielfreude, die Claus Puchner von der Racketlon Europajugend Gleisdorf an diesem Tag im Racket-Sport-Center Graz zeigte, konnten seine Gegner nichts entgegensetzen. Der Routinier zauberte sich ins Finale, wo er Gertraud Heigl ebenfalls keine Chance ließ. Nach zahlreichen Verletzungen und zwischendurch auch gar keiner Lust mehr, diesen körperzehrenden Sport noch einmal auszuüben, gab er das perfekte Beispiel, welche Freude es sein kann, wieder einmal seine Fertigkeiten als Schläger-Virtuose vorzuführen. Für alle ehemaligen Racketlonspieler, die schon länger nicht zu allen vier Schlägern gegriffen haben, wärmstens zur Nachahmung empfohlen! Wer die kindliche Freude über die Sache an sich, aber auch über die erbrachten Leistungen bei Claus gesehen hat, der weiß, dass es sich lohnt, wieder einmal dabei zu sein.

 

Steirische Elite-Freunde duellieren sich im Finale

In der Elite gab es schließlich eine klare Bekenntnis der steirischen Racketlonszene an die Bundeshauptstadt, dass mit ihren Spielern trotz seltenerer Turnierauftritte voll zu rechnen ist. Denn weder Philipp Patzelt, der Topgesetzte, noch Gerhard Curda oder Wolfgang Holzer oder Stefan Urban konnten sich gegen die Lokalmatadore behaupten. Auf dem dritten Platz landete schlussendlich Jonas Grafeneder vom 1. VFR Graz, der im kleinen Finale Curda bezwang.  Das Endspiel war eine Neuauflage des ewigen steirischen Duells zwischen Michael Moitzi und Horst Schwarzenberger. Am Ende setzte sich der Judenburger wieder einmal gegen den Gleisdorfer durch, diesmal aber deutlich knapper als in zahlreichen früheren Duellen. Die beiden Kontrahenten, die auch schon gemeinsam in der Squash-Meisterschaft angetreten sind, besprachen den Turniertag danach noch ausführlich bei einem Bier. Das zweite Turnier im Racket-Sport-Center Graz war eines der größten nationalen Turniere der letzten Zeit. Am nächsten Mittwoch von 16 bis 18 Uhr mit der Jugend und von 18 bis 20 Uhr mit den Erwachsenen startet der 1. VFR Graz mit dem wöchentlichen Racketlontraining im Rahmen der BABOLAT-Talentetour am Hotspot im Racketsport Center Graz. Hier sind die Turnierteilnehmer ebenso herzlich willkommen wie weitere, neue Racketlon-Teilnehmer.

 

Bericht Turnierleiter Raimund Heigl

 

Schöpf, Reuter und Stocker siegen bei der 2. Station der Babolat Tour in Schwaz

Bei herrlichem Wetter ging die 2. Station der Babolat Tour 2018 in Schwaz über die Bühne. Der Tenniscenter Silberberg erwies sich einmal mehr als perfekte Destination für den Racketlon, denn durch die idealen Bedingungen (alle Courts in unmittelbarer Nähe und in Top-Zustand) konnte das Turnier mustergültig abgewickelt werden. Sehr erfreulich war die Teilnahme von zehn u16 Spielern aus Kitzbühel, die alle aus dem Projekt der „BABOLAT Austrian Talent Tour“ entspringen und im letzten und heurigen Jahr speziell gefördert werden. Bei diesem Turnier konnten sie nun zeigen was sie in diesen  1 ½ Jahren schon gelernt hatten und matchten sich im U 16 Bewerb mit teils hochklassigen und spannenden Spielen. So konnte sich im Finale Philipp Stocker mit gerade einmal einem Punkt gegen seinen Clubkollegen Leonhard Ritter durchsetzen (beide scheinen in der österr. Rangliste bereits um Rang 100 auf!). Auch Stefan Obermoser und Nepomuk Bodner mit den Rängen 3 und 4, sowie Kevin Kaindl (5.), Stefan Koidl (6.), Christian Kaufmann (7.) und Simon Koidl (8.) bestätigten die tolle Initiative der RFA mit der Babolat Austrian Talenteförderung! Auch bei weiteren Turnieren sind nun Starts geplant und wenn alles passt wird ein Großteil dieser Jungs im Sommer zur Racketlon WM nach Zürich fahren und dort für Österreich im Jugend-Nationalteam bzw. in den Einzelkonkurrenzen der WM starten.

 

Newcomer auch beim nächsten Turnier dabei

Zwei aus dieser Trainingstruppe wagten bei diesem Turnier gleich den Sprung zu den Amateuren und zeigten dort groß auf. In dem 8er Raster konnte sich letztlich der stärkste Tischtennisspieler Timi Reuter im Finale gegen die U 21 Nationalteamspielerin Irina Olsacher mit + 15 durchsetzen, aber gleich dahinter belegten die talentiertesten und stärksten Racketlonis aus Kitzbühel Yannick Penkner und Christoph Erler die Ränge 3 und 4. Von diesen beiden 14 Jährigen Burschen ist ihr Trainer und NMS Lehrer Walter Zimmermann begeistert, da sie erst am Beginn ihrer Racketlonkarriere stehen und durch die Förderung mit der Babolat Austrian Talent Tour 2018 kann man hier noch einiges erwarten. So ist zum Beispiel in den Sommerferien mit dieser Trainingsgruppe ein Racketlon-Trainingscamp mit dem Nationalteamspieler Emanuel Schöpf in Schwaz geplant. Auf den Rängen 5 – 8 gab es Racketlon Premieren, denn sowohl Markus Rett (5.), Patrik Ehringer (6.), Florian Kröll (7.) und Anton Trojer (8.) traten das erste Mal bei einem Racketlonturnier an und waren allesamt begeistert. Schon bei den nächsten Turnieren in Tirol wollen sie wieder dabei sein!

 

Hule unterliegt im Westderby-Finale gegen Schöpf

Zum großen Showdown der beiden topgesetzten Spieler kam es dann abschließend im Elitebewerb. Richard Hule zeigte wieder einmal seine Stärken und konnte vor allem im Badminton Österreichs Nummer 3 Emanuel Schöpf voll fordern, doch letztlich setzte sich der u21 Vizeweltmeister bereits nach dem Squash mit +29 durch! Den 3. Rang sicherte sich Peter Christ, der im „kleinen“ Finale Thomas Fürschuss mit +19 in die Schranken wies. Veranstalter und Organisator Walter Zimmermann erreichte den 5. Rang vor dem Deutschen Thomas Kemptner, der letztes Jahr noch in Salzburg als Babolat Austrian Toursieger hervorging und dem Vorarlberger Mike Prantl.

Schwaz und Tirol erwiesen sich einmal mehr als Hotspot der Racketlonszene!

Bericht: Turnierleiter Walter Zimmermann

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