Geschichte
Die internationale Geschichte des Racketlon welches seinen Ursprung bereits in den 80er Jahren in Skandinavien hat, ist auf www.racketlon.net der offiziellen Website der FIR – Federation Internationale de Racketlon ersichtlich. Im Anschluss wird die Geschichte des Racketlon in Österreich erörtert. Ergänzungen werden gerne publiziert, bitte auf info@racketlon.at mailen.
Jänner 2001 – Racket Vierkampf
Georg Franschitz und Christian Petz veranstalten im MBC Clubhaus beim Budocenter in Wien den ersten von unzähligen offiziellen Racket-Vierkämpfen (2001-2004) mit den vier weltweit am meisten verbreiteten Schlägersportarten Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis. Die Zählweise unterscheidet sich von den heute gültigen Racketlon-Reglen, dass beim Gewinn von drei Sportarten der Sieger automatisch feststeht. Nur bei Satzgleichstand von 2:2 werden die Punkte zur Ermittlung des Siegers herangezogen. Zudem werden die Reihenfolge der Sportarten für jedes Match gelost. Es gibt auch die erste offizielle Rangliste. Mehr Infos im Archiv von www.mehrkampf.at
Jänner 2003 – Racketlon nach Österreich
Nach einem Studium-Auslandsaufenthalt in Stockholm importiert der gelernte Sport-Event Manager und Sportreporter Marcel Weigl eine neue Sportart aus Schweden: Racketlon. Der begeisterte Spieler ist vom Potential dieses Schläger-Mehrkampfes und vor allem der Zählweise – Jeder Punkt zählt – überzeugt und veranstaltet das erste offizielle Racketlonturnier mit sieben seiner Freunde im Club Danube Donauzentrum.
September 2003 – 1. Austrian Open und Länderspiel
Von 19. bis 21. werden erstmals die Austrian Open, ein internationales Turnier der FIR World Tour im Club Danube Donauzentrum in Wien ausgetragen. Veranstalter Marcel Weigl bringt ein Starterfeld von 100 Spielern zusammen, darunter auch der spätere Sieger und damalige Nummer eins der Welt, Magnus Eliasson aus Schweden. Um der Mehrzahl an österreichischen Tennispielern bessere Chancen zu gewähren, wird im Elite Bewerb Squash nach hinten gereiht und als letzter gespielt. Zur Eröffnung des Turniers wird auch der erste offizielle Länderkampf Österreichs gegen die regierenden Weltmeister aus Schweden abgehalten. Die herbe Niederlage können Marcel Weigl, Martin Karner, Andreas Höchtl und Susanne Minichsdorfer nicht verhindern.
Dezember 2003 – 1. Racketlonverein weltweit
Der Racketlonverein Union Bundesgymnasium Klosterneuburg gründet eine eigene Sektion Racketlon und ändert den Namen auf Union Racketlon Klosterneuburg, womit die Babenberger der erste offiziell registrierte Racketlonverein weltweit.
Dezember 2004 – Racketlon Federation Austria
Marcel Weigl und Christoph Krenn sind federführend bei der Gründung der RFA – Racketlon Federation Austria mit Vereinssitz in Klosterneuburg. Oberstes Ziel ist die Organisation und Verbreitung von Racketlon in Österreich und die offizielle Anerkennung durch die BSO – Bundessportorganisation.
2005 – Austrian Tour
Als eine der ersten Sofortmaßnahmen der RFA wird die Austrian Tour ins Leben gerufen mit dem Ziel in jedem Bundesland zumindest einmal im Jahr ein großes Racketlonturnier zu veranstalten. Österreichs bedeutendste Turnierserie beginnt mit fünf Stationen: Wien, NÖ, OÖ, Salzburg und der Steiermark.
Jänner 2006 – Weltverbandssitz in Österreich
Marcel Weigl wird von den Vertretern der Mitgliedsstaaten des internationalen Weltverbands der FIR – Federation Internationale de Racketlon zum ehrenamtlichen Präsidenten (2006-2008) gewählt. Demzufolge wird der Sitz des Weltverbands in die Alpenrepublik verlegt und die FIR im österreichischen Vereinsregister offiziell registriert. Ebenfalls in den FIR-Vorstand gewählt wird der Klosterneuburger Michael Dickert als World Tour Officer.
Jänner 2008 – AO Mitglied der BSO
Die BSO – Bundessportorganisation nimmt die RFA als Außerordentliches Mitglied auf. Dies bedeutet nichts mehr als Zuschauerstatus ohne Stimmrecht und ohne Anrecht auf Förderungen durch die Öffentliche Hand. Die RFA erfüllt alle Bedingungen zur Aufnahme als Ordentliches Mitglied, außer die Mitgliedschaft bei der GAISF – General Association of Sports Federations. Um dort Mitglied zu werden müssen neue Sportarten in zumindest 30 Ländern weltweit nationale Verbände gegründet haben. Zu diesem Zeitpunkt bestand die FIR erst aus 22 Mitgliedsnationen.
Jänner 2009 – FIR Büro in Klosterneuburg
Am 12. Jänner wird ein weiterer Meilenstein des internationalen Racketlon auf rot-weiß-rotem Boden gesetzt. Das offizielle Büro des Weltverbands wird für zwei Tage in der Woche in Klosterneuburg eröffnet. Geleitet wird dies vom nunmehrig als geschäftsführenden Präsidenten (2009-2011) tätigen Marcel Weigl. Als World Tour Officer für die gleiche Funktionsperiode bestätigt wurde Michael Dickert.
November 2009 – Elite WM Einzeltitel
Ende November holt der für den Sportunion Racketpoint Vienna spielende Christoph Krenn der Weltmeistertitel im Herren Elite Bewerb. Im Finale besiegt er den Dominator der letzten Jahre den Finnen Mikko Kärkkainen mit 12:21, 21:13, 17:21, 21:12 und + 5 Punkten. Der erst 19 jährige Joey Schubert rundet das beste Ergebnis der Geschichte mit Bronze ab.
September 2010 – Teamgold für Österreich
Die Erfolgsgeschichte der Österreichischen Racketlonspieler geht weiter. Nachdem man mit dem Elite Nationalteam schon mehrmals am Podest stand, gelang bei der Heim WM von 3 – 5. September in Wiener Neudorf der große Coup und erstmals Gold im Teambewerb. Insgesamt nahmen sensationelle 19 Länder mit einer Mannschaft bei der WM teil. Das Jugend Nationalteam macht er der Elite nach und erobert auch Gold in der Mannschaft.
Februar 2011 – Racketlon in ganz Österreich
Die BABOLAT Austrian Tour besteht aus 9 Turnieren in ebensovielen Bundesländern. Nachdem man 2010 erstmals in Vorarlberg gespielt hat findet im Mai 2011 das erste Event in Kärnten statt. Somit kann man absofort in allen neun Bundesländern Racketlon spielen.
Mai 2011 – Jugend verteidigt Titel
Während das Elite Team hinter den Erwartungen von 2010 bleibt verteidigt die Jugend Nationalmannschaft in Mailand erfolgreich ihrer Golderne.Â
November 2011 – Rekord Heim WM
Auch wenn die Österreicher bei der Heim WM von 24. – 27. November in der Elite keinen Podestplatz erreichen, stellt man als Veranstalter einer WM einen neuen Teilnehmerrekord mit 403 Nennungen auf. Ebenso nehmen mit Jürgen Melzer, Chen-Weixin oder Stefan Koubek Top Spezialisten an der Veranstatlung teil.

















