World Tour Race-Rekorde 2008
10. Januar 2009
Der Beginn der FIR World Tour 2008 mit den Swedish Open in Malmö (16-18.1) steht vor der Tür. Genau der richtige Zeitpunkt nochmals die österreichische Bilanz im World Tour Race 2008, der Jahreswertung Revue passieren zu lassen. Christoph Krenn holte den zweiten Platz bei den Herren. Peter Libal (+55), Johannes Schubert (u21) und Florian Ptacnik (u16) sorgten immerhin für drei weitere rot-weiß-rote Podestplätze.
Österreich Top Elite-Nation
Vollkommen verdient holte sich Christoph Krenn die Silbermedaille bei den Herren, dabei hatte er nur sieben Turniere in der Wertung. Der belgische Sieger Gert Peersman benötigte 12 Turniere um im Endeffekt ganz oben am Podest zu stehen. Als erster Österreicher gewann Krenn im Vorjahr in Budapest ein World Tour Event. Zwei weitere Siege bei den Czech und Swiss Open sollten folgen. Ebenfalls unter die Top 10 schafften es mit konstanten Ergebnissen Marcel Weigl als 5. und Michael Dickert nach seiner WM-Bronze Medaille mit dem 10. Platz. Weil auch Simone Seitz bei den Damen den 9. Rang schaffte, war Österreich die beste Nation in den beiden Elite-World Tour Races.
Peter Libal auf Platz Drei
An der Nebenfront spielte die Alpenrepublik ebenfalls eine große Rolle. Peter Libal holte sich bei den Senioren (+55) den dritten Rang mit nur vier Turnierteilnahmen. Die beiden finnischen Sieger hatten beide mehr Turniere in der Wertung. Sein größter Erfolg war mit Sicherheit der Sieg bei den NOVOMATIC Austrian Open. An 7. Stelle landete mit Leopold Ille ein weiterer Österreicher. Bei den Senioren (+45) lief es dagegen nicht so nach Wunsch, obwohl sich der Sensations WM-Dritte Peter Krenmayr als Neunter noch unter die Top 10 schwindelte. Michael Karacsonyi (12.) und Erich Knotter (15.) waren die nächstbesten heimischen Vertreter.
Nachwuchs mit Doppel-Silber
In den Nachwuchs-Bewerben u21 und u16 waren die Österreicher wieder besonders stark. Sowohl u21-Vize-Weltmeister Johannes Schubert als auch Florian Ptacnik holten die Silber-Medaillen. Bei den Älteren schafften weiters Roy Krawcewicz (7.) als auch Lukas Trojan (8.) trotz Verletzungspause den Sprung unter die besten Zehn. Der Klosterneuburger wurde auch 6. im u16 Race hinter dem Wiener Gerald Sohr als Fünften.

















