Kitzbühel größter Event 2010
5. Juli 2010
Die ersten Doppel-Staatsmeisterschaften in Tirol im Rahmen der BABOLAT Austrian Tour (3./4. 7.) wurden mit 48 Einzel-Nennungen und 34 Doppelpaaren zum größten heimischen Racketlon Turnier heuer bislang und sind nach 162 Spielen und 608 Sätzen Geschichte. Im Sportpark Kitzbühel kürten sich Michael Dickert mit Marcel Weigl zum Staatsmeister im Herrendoppel. Im Mixed holte Weigl zum zweiten Mal Gold, diesmal mit Simone Seitz und das Damendoppel gewannen mit den Geschwistern Elisabeth und Christine Seehofer die jüngsten Teilnehmerinnen. Den Einzel-Sieg der BABOLAT Austrian Tour sicherte sich ebenfalls Michael Dickert, während Daniel Anzeletti den Elite-B Bewerb gewann. Mit Wolfgang Hinteregger konnte sich bei den Amateuren erstmals ein Vorarlberger in die Racketlon-Siegerliste eintragen und gemeinsam mit Thomas Fürschuss den ersten +35 Österreichischen Senioren-Titel.
Marcel Weigl mit zwei Staatsmeistertiteln
Im prestigeträchtigen Herrendoppelbewerb der Staatsmeisterschaften blieb Michael Dickert weiterhin ungeschlagen und holt sich seinen siebenten Titel in Folge. Auch mit dem dritten verschiedenen Partner, Marcel Weigl, war der Titel nie ernsthaft gefährdet. Einzig im Semifinale gegen Schifko/Klement wurde es kurz knapp, als die beiden Oberösterreicher im Badminton und Tennis triumphierten. Für den Jungpapa Weigl sollte es nicht der einzige Titel 2010 bleiben, dank des dritten Mixed-Titels mit Simone Seitz konnte konnte der 36-jährige erstmals mit zwei Titeln die Heimreise antreten. Im Finale schafften es Heigl/Schwarzenberger zwar noch ins Squash – da in Kitzbühel Tennis vor Squash gespielt wurde – dort machten die Klosterneuburger aber mit den Gleisdorfern kurzen Prozess und siegten mit 19:3.
Seehofer-Sisters überraschten im Damendoppel
Die Seehofer-Sisters sorgten im Damendoppel für die Überraschung schlechthin. Kurz vor Beginn mussten die Niederösterreicherinnen noch vom Präsidenten persönlich zum Mitspielen überredet werden und dann holten die beiden Mädchen auf Anhieb den Titel. Das Finale gegen die Simone Seitz und Bettina Fiala aus Klosterneuburg war nichts für schwache Nerven, lediglich ein Punkt entschied zugunsten der späteren Siegerinnen. Der Damendoppelbewerb war überhaupt der am härtesten umkämpfte des Wochenendes, im Semifinale siegten Seitz/Fiala mit lediglich zwei Punkten über Ramminger/Heigl aus Gleisdorf. Skurriles am Rande, aufgrund der hohen Teilnehmerzahl konnte das u21-Finale zwischen Trojan/Windischberger und Pokorny/Ptacnik nicht mehr ausgespielt werden und muss diese Woche in Wien nachgetragen werden.
Michael Dickert erstmals Kitzbühel-Sieger
48 Spieler traten in 5 Bewerben einen Tag vor den Doppel-Staatsmeisterschaften im Einzel der BABOLAT Austrian Tour an. Erstmals dabei der regierende Staatsmeister Michael Dickert, welcher sich auch auf Anhieb die Gravur auf der Wander-Gams für die Einzel-Sieger sicherte. Bei den Damen führte der Sieg über Christine Seehofer, weil die Nationalteamspielerinnen Simone Seitz und Gertraud Heigl aus Trainingszwecken bei den Amateuren antraten. Seitz erreichte sogar das Finale, wo gegen den Vorarlberger Newcomer aus dem Badminton-Lager Wolfgang Hinteregger Endstation war. Weiterhin in Traumform Daniel Anzeletti, der u16-Spieler war im Elite B – Bewerb nicht zu schlagen. Im Beginnerbewerb holte sich Lokalmatador Dominik Gintsberger den Titel ab. Â
Kitzbühel hat alles zu bieten
Wieder einmal waren alle Spieler von der sensationellen Atmosphäre in Kitzbühel begeistert. Mit den Tischtennis und Badmintoncourts in der Eishalle, den Tenniscourts des ATP-Turniers inklusive Centre Court und den frisch renovierten Squashcourts im Kuhstall direkt unter dem Hahnenkamm haben Turnierleiter Walter Zimmermann und sein Team wirklich wieder unglaubliches geleistet. Die holzgeschnitzten Kitzbühler Gämsen, das Turnierhotel Jägerwirt direkt neben dem Sportpark und Sensationspreis (dank Walter) als auch das Nachtleben mitten in den Bergen soll auch in den nächsten noch mehr Racketlon-Spieler nach Kitzbühel locken. „Ein großes Dankeschön an Walter und sein Team. Wo sonst fühlt man sich als Racketlonspieler auf einer Stufe mit einem Hahnenkammrennen oder einem ATP-Tennisturnier?“, ist RFA-Präsident Marcel Weigl voll des Lobes.









