Racketlon Oberösterreich

N E W S


24.Juli 2010


Regenwetter spülte 32 Starter zu den 1. Victor Open in Linz

Nachdem das Starterfeld anfangs eher „übersichtlich“ zu beschreiben war, gingen am Samstag dann doch immerhin 3 Damen und 29 Herren bei den 1. Victor Open in Linz an den Start.

Sehr erfreulich dabei war die erstmalige Teilnahme von einigen neuen Gesichtern in der Racketlon-Scene.

Der glückliche Umstand, dass exakt 32 Teilnehmer antraten, erlaubte der Turnierleitung den Einsatz von zwei 16er Rastern, was bei einigen Gewohnheits-Amateuren kurzzeitig Panik auslöste, als diese sich im Elite-Bewerb wieder fanden.
Überhaupt bot die Auslosung einige kleine Sensationen!

Sehr traurig für OÖ Verhältnisse war, dass bei nur drei Anmeldungen (und zwei davon Neuzugänge!) kein Damenbewerb zustande kommen konnte. Somit durften Karin Scherwitzl, Kerstin Appel und Prieler Margarethe (Endplatzierungen in dieser Reihenfolge) den Herren der Schöpfung im Amateur-Bewerb das Fürchten lehren.

Obwohl zwei der topgesetzten Amateure bis ins Halbfinale vordrangen, ging der Turniersieg an den Newcomer Moamer Seta, der im Tischtennis und Badminton seine Gegner regelrecht alt aussehen ließ. Einzig der junge Squasher Felix Prieler konnte ihn (bei seinem auch erst zweiten Turnier) im Finale ein bisschen fordern und die Entscheidung bis ins Tennis hinauszögern. Auf den dritten Platz schaffte es der jung gebliebene Willi Leitner, dessen Formkurve deutlich nach oben zeigt.

Bei der Elite gab es in der ersten Runde gleich den ersten Knaller als die beiden Steyrer und (obwohl nicht gesetzt) Turnier-Mitfavoriten Christian Klement und Martin Schifko gegeneinander antraten. Nachdem nach drei Bewerben die Vorzeichen eher für Martin standen, „patzte“ der Tennisspieler in seiner Paradedisziplin und musste Chri (ab sofort nur noch „Der Tänzer“ genannt ;-) ) ziehen lassen, damit dieser in der nächsten Runde den Topgesetzten Peter Krenmayr ausschalten konnte.
Überhaupt war der Weg des Tänzers sehr beschwerlich, trotzdem „shuffle-te“ er sich bis ins Finale wo er auf den jungen Lukas Windischberger traf.

Luki, der als einziger Elite-Wiener den Mut hatte, in Linz anzutreten (den Anderen war offensichtlich die Konkurrenz zu stark ;-) ) wurde dafür auch belohnt. Ohne nennenswerte Anstrengung besiegte er auf den Weg ins Finale unter anderem den an zwei gesetzten Rainer Doppelmair (der in der Runde davor Florian Ebner trotz jeweils 8 Punkten Vorsprung in Badminton, Squash & Tennis besiegen konnte). Im Finale ließ er sich auch nicht durch einen leicht verkrampften Cha-Cha-Cha seines Gegners aus der Ruhe bringen und gewann relativ ungefährdet die 1.Victor Open 2010.

Ein spezieller Dank geht auch an den Hauptsponsor der Veranstaltung. Die Fa. Victor stellte sämtliche Bälle, die Leihschläger, sowie die Sachpreise für eine anschließende Tombola zur Verfügung und war außerdem noch mit einem Verkaufsstand vertreten. Wir hoffen natürlich auf eine ähnliche Unterstüt-zung im nächsten Jahr.

Ergebnisse:

Fotos: