Racketlon Steiermark

NEWS

 
DAS STEIRISCHE MÄRCHEN GEHT WEITER -
81 Spieler und viele neue Talente

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David Vorcnik (17) gewann den Amateurbewerb.

Frisch herausgeputzt präsentierte sich die Anlage im Sportzentrum Zeltweg als würdiger Austragungsort für die Einzel-Staatsmeisterschaften im September. Neuer, vergrößerter Restaurantbereich, neue Terrasse. Neuer Garderoben- und Toilettenbereich, neues Foyer, neuer Tennisboden. Und es gab beim ersten Aichfeldopen auch einen neuen Turnierleiter: Christian Amberger vom Verein Sport Aktiv Judenburg. Was er drauf hat, hat er schon im Vorfeld gezeigt, denn gemeinsam mit seinem Kumpel Michael Moitzi mobilisierte er so ziemlich die ganze Racket schwingende Obersteiermark. Horst Schwarzenberger führte eine wie immer starke (personell und sportlich) Gleisdorfer Fraktion an, Raimund Heigl mobilisierte fast 20 Tischtennisspieler. Daher wurde aus dem „kleinen Vorbereitungsturnier im Sommer“, als das es geplant war, das zweitgrößte Racketlonturnier der steirischen Geschichte mit 81 Teilnehmern. Das größte ist auch noch nicht lange her, es fand vor sieben Wochen in Graz statt (85 Spieler). Worauf die Steirer besonders stolz sind: Bei allen drei Turnieren (Waltersdorf, Graz, Zeltweg) wurden alle ausgeschrieben Bewerbe durchgeführt.

Die große Anzahl an Teilnehmern hat auch ihre Nachteile. Aufgrund der ausgeglichenen Spiele kam es beim Tennis zu Zeitverzögerungen. „Wir möchten uns noch einmal bei allen Teilnehmern für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen und für ihre Geduld bedanken“, sagte Turnierleiter Christian Amberger nach dem letzten Matchball, der erst um 22.30 Uhr verwandelt wurde. „Wir werden für die Staatsmeisterschaften unsere Lehren daraus ziehen“, meinte der Organisator des nächsten steirischen Racketlon-Highlights am 18./19 September in Zeltweg, Raimund Heigl.

Zum Turnier: In der Elite gab es einen Favoritensieg für Michael Dickert, der sich im Finale gegen Horst Schwarzenberger sogar in allen drei Disziplinen durchsetzte und „Hooorsti“ somit erstmals auch in dessen Paradedisziplin Badminton bezwang. Der dritte Platz ging an Michael Karacsonyi, der nach seinem Sieg über Lokalmatador Michael Moitzi davon profitierte, dass Mario Gruber zum Spiel um Platz drei wegen einer Handverletzung nicht mehr antrat. Die drei Grazer Wildcardspieler Thomas und Hannes Tropper sowie Christof Bartosch fügten sich wunderbar in das Elitefeld ein.

Amateure: Es war der erste große Auftritt eines 17-jährigen Tischtennisspielers aus Kapfenberg. David Vorcnik, der bereits in der zweiten Tischtennis-Bundesliga aufgezeigt hat, ließ sich gleich bei den Amateuren aufstellen und gewann schlussendlich das Turnier. Wie so viele Matches an diesem Tag war es auch hier im Finale gegen Peter Wetz ein Punkt der am Ende entschied. „So macht Racketlon Spaß“, meinte Vorcnik freudestrahlend.

Beginner: Auch hier standen zwei junge Tischtennisspieler im Finale. Lukas Nepozitek (21), gewann gegen seinen Tischtennisvereinskollegen von Judendorf/Eisbach, Philipp Buchreiter (noch 16), im Finale. Nepozitek hatte in Graz debütiert (Fünfter), für Buchreiter war es das erste Turnier.

Jugend U16: Es ist das größte Plus der steirischen Szene, dass nicht nur Routiniers und Senioren vom Racketlon begeistert sind, sondern immer mehr auch die Jugend. Obwohl zahlreiche noch im Nachwuchs spielberechtigte Sportler wie die Baumgartner-Brüder bereits bei den Herren antraten, wurde ein voller 16er-Raster ausgespielt. Der Sieg ging an einen der kleinsten und jüngsten Spieler, was man als kleine Sensation bezeichnen kann. Gilbert Fössl (13), älterer Sohn von Lambert Apfelknab, hatte im Endspiel die besseren Nerven. Er setzte sich um einen Punkt gegen einen weiteren Zeltweger durch, nämlich Christoph Peszternak, Nummer zwei der österreichischen U15-Rangliste im Tischtennis.

Damen: Und schon wieder eine Entscheidung um nur einen Punkt. Favoritin Gertraud Heigl musste gegen Lokalmatadorin Daniela Koini ganz hart kämpfen, um doch noch als Siegerin vom Platz zu gehen. Die Dramaturgie zeigt, welche Faszination die Formel „Jeder Punkt zählt“ haben kann. Nach mäßigen Leistungen von Gertraud im Badminton und Squash (und umso erstaunlicheren von Dani), brauchte die Grazerin noch fünf Punkte im Tennis. Bis 15 wohlgemerkt und das gegen die ausgezeichnete Tennisspielerin Koini. Es sah relativ aussichtslos aus bei 2:14. Doch plötzlich stand es nur noch 14:4. Und mit einem Doppelfehler vergab die 18-jährige Maturantin den Gummiarm-Punkt und damit eventuell ihren zweiten Zeltweg-Sieg nach 2007. Den dritten Rang sicherte sich Martina Stückler (Sport Aktiv Judenburg) vor Dani Ramminger (Gleisdorf). Mit zehn Damen gab es ein ordentliches Teilnehmerfeld. In Bad Waltersdorf, Graz und jetzt Zeltweg haben 20 verschiedene steirische Damen mitgespielt. Ein herzlicher Gruß sei hier auch an Bettina Bugl samt Familie gerichtet, die uns bei allen drei steirischen Turnieren die Ehre erwiesen hat. Wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit für Spieler aus dem Wiener Raum ist…

Senioren: Hier matchten sich zehn ältere Herren. Mit Stolz dürfen wir anmerken, dass wir heuer bei allen drei steirischen Turnieren, alle ausgeschriebenen Bewerbe zu Stande gebracht haben. Wir sagen Danke an alle Teilnehmer, die sich so mit gleichwertigen Kontrahenten messen können, was den Spaßfaktor noch einmal erhöht. Seniorensieger wurde Peter Wetz aus Wien, der im Finale Michael Aworsky schlug.

Ausblick: Mit den Spielern des gleichzeitig in Linz stattfindenden Victor Open haben an diesem Wochenende mehr als 100 Spieler die Faszination Racketlon ausgeübt. Unser Ziel ist es daher, bei den Staatsmeisterschaften den Hunderter zu brechen. Nur wer mit großen Visionen an die Sache heran geht, hat genug Kraft, um es auch durchzuziehen. Ein besonderes Zuckerl haben Lambert Apfelknab und Badmintoncourt-Besitzer Gerhard Moitzi, die übrigens beide im Seniorenbewerb schwitzten, geschnürt: Bis zu den Staatsmeisterschaften am 18./19. September wird die Anlage in Zeltweg unverändert mit Badmintoncourts und Tischtennistischen stehen bleiben. „Es besteht also die Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen zu trainieren und ganze Matches durchzuführen“, erläutert Amberger.

Bericht: Christian Amberger und Raimund Heigl

 

ZUVERSICHT IN ZELTWEG -
gibt es noch einen Rekord?

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75 Teilnehmer waren in Bad Waltersdorf, sogar 84 Spieler in Graz.

Es ist nicht unbedingt zu erwarten, dass die beiden weiteren steirischen Racketlon-Turniere im Jahr 2010 auf steirischem Boden – beide in Zeltweg – weitere Nennungsrekorde aufbieten werden. Das Hauptaugenmerk liegt vielmehr darauf, die neu gewonnenen “Kunden” zu regelmäßigen Spielern zu machen. Und die Vorzeichen stehen gut. Die Jugendlichen aus Judenburg und Zeltweg sowie aus Graz sind eifrig am Üben, in der Landeshauptstadt mehren sich die Zeichen, dass die Racketlongruppe größer wird. Dazu hat das Turnier in Graz einige Neugierige angelockt, die bei nächster Gelegenheit selbst zum Schläger greifen wollen.

Vielleicht schon bei den Aichfeld Open am 24. Juli in Zeltweg. Das traditionelle Sommerturnier findet im Aichfeld bereits zum vierten Mal statt. Heuer ist es die Premiere von Sport Aktiv Judenburg unter Obmann Christian Amberger als Veranstalter. Am 18. und 19. September folgt dann als Abschluss und Höhepunkt der steirischen Turnierserie die Babolat-Austrian-Tour mit den Einzel-Staatsmeisterschaften, da wird wieder Verbandspräsident Raimund Heigl als Veranstalter auftreten. “Offiziell gibt es eine Trennung, in Wahrheit arbeiten wir aber natürlich eng zusammen”, sagt Heigl.

Für die Aichfeld Open ist übrigens auch bereits rund ein Dutzend Neulinge aus dem Tischtennislager avisiert. Wenn man alles überschlägt, könnte der 50er bei den Nennungen auch diesmal fallen – auch der Zeltweg-Rekord von 55 Spielern könnte wackeln. ”Die Badmintonvereine und Tennisverein der Umgebung haben wir bereits angeschrieben, die Mundpropaganda läuft ebenfalls. Wichtig ist uns, dass wir wie in Waltersdorf und Graz alle Bewerbe zu Stande bringen”, meint Neo-Turnierleiter Amberger, der natürlich auch auf die tatkräftige und bewährte Hilfe von Tennishallenchef Lambert Apfelknab und Sportzentrumsleiter Günther Reichhold setzen kann.

Im Vorjahr wurden die Doppel-Staatsmeisterschaften ja noch auf der Baustelle gespielt, inzwischen ist das neue Zeltweger Sportzentrum fertig. Und es spielt alle Stückerln, wie ein Lokalaugenschein der steirischen Racketlonspitze ergeben hat. Neben dem neuen Eingangsbereich, in dem voraussichtlich auch die Tunrierleitung untergebracht sein wird, sind für allem die neuen Umkleiden und Ruheräume herzeigbar. Angesichts der Staatsmeisterschaften im September ist es natürlich auch die einzige Möglichkeit, die Anlage wettkampfmäßig zu testen. Mit einer Hoffnung verbleiben Turnierleiter und Verbandspräsident übereinstimmend: “Es wäre schön, wenn ein paar Spitzenspieler aus Wien den Weg ins Aichfeld finden könnten, um den Neulingen aufzuzeigen, wie stark man in allen vier Sportarten spielen kann.”

 

(ausführliche Turnierberichte über Graz und Bad Waltersdorf gibt es im allgemeinen Newsbereich).

 

GRAZ IST GERÜSTET FÜR DIE PREMIERE
- 60 Nennungen sind da!

Eine Woche vor Turnierbeginn wurde der 60er bei der Nennungsanzahl überschritten. Allein am Montag (26. April) haben sich 18 Spieler angemeldet!

Nach dem begeisternden Turnier in Bad Waltersdorf gibt es für die steirischen Racketlon-Rookies keine Zeit zum Verschnaufen. Bereits am 1. Mai steht ein weiterer Höhepunkt in dem an Höhepunkten so reichen Racketlon-Jahr 2010 auf dem Kalender: Die Premiere der Sportart in der Landeshauptstadt Graz. Vernastalter VFR Graz hat gemeinsam mit Franz Jauk, dem Chef des Hotels Paradies, wo die Premiere in Szene geht, ein tolles Paket geschnürt. Die kräftige Mithilfe der Partnervereine aus Gleisdorf und Judenburg wird auch diese Veranstaltung außergewöhnlich machen.

Die vielleicht schönste Racketlon-Anlage Österreichs überzeugt mit tollem Restaurant (mit stadtbekannt guter Küche und den witzigsten und charmantesten Kellnern weit und breit), dem neuestem Tennisbelag (erstmals in Österreich aufgebaut) sowie einem Vier-Sterne-Hotel mit Tiefensauna und Wellnessbereich. Das Hotel Paradies ist regelmäßig Bleibe der internationalen Fußballklubs, wenn sie im Europacup gegen den SK Sturm Graz antreten. Übernachtungen für Racketlonspieler gibt es zum Vorzugspreis von 50 Euro/Person (auf Basis Doppelzimmer). Im Fitnessbereich kann man auf dem Ergometer oder dem Laufband sogar Strom erzeugen!

Die beliebten Egger-Glas-Pokale für alle Sieger – dazu gibt es erstmals Glas-Medaillen für die Platzierten – wurden von Glasdesignerin Karin Buchgraber im Staatsmeisterschafts-Outfit von Zeltweg 2009 gestaltet, das bei den Spielern besunders großen Anklang gefunden hat.

Die Badmintoncourts sind bereits aus Bad Waltersdorf angeliefert worden, im Tischtennis werden die neuesten Tische des Landesligaklubs Feldkrichen-Puch bereitgestellt. Besonders wichtig: Wenn das Turnier ein Erfolg wird, könnte eine langfristige Partnerschaft zwischen dem Center und der Racketlon Federation Steiermark entstehen, fixes Aufstellen neuer Badmintoncourts inklusive! Daher nochmals die Bitte an alle, die noch überlegen: Kommt nach Graz, es wäre diesmal besonders wichtig.

Alle Bewerbe sind gesichert, auch die Jugendlichen werden wieder die Schläger kreuzen. 

 

AUCH BAD WALTERSDORF WIRD EIN FEST
- schon mehr als 60 Nennungen!

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Die ganze Konzentration der steirischen Racketlon-Szene gilt jetzt dem 13. März, wo in Bad Waltersdorf das erste von heuer vier Turnieren in der Steiermark stattfindet. Veranstalter ist erstmals Horst Schwarzenberger mit seinem engagierten Team von der Racketlon Europajugend Gleisdorf.

Der beliebte Thermenort Bad Waltersdorf erlebte im April 2005 die steirische   Racketlon-Premiere, das bisher letzte Turnier wurde im Oktober 2006 ausgetragen. Seither war wegen einer Indoor-Golfanlage kein Racketlon möglich, jetzt wurde diese Anlage wieder abgebaut und wir sind schon wieder da! Die guten Nennungsergebnisse zuletzt in Wilfersdorf, Wien und Lauterach haben auch uns motiviert und das steirische Rekord-Ergebnis (bisher Zeltweg 2009 mit 55 Spielern) dürfte aus jetziger Sicht pulverisiert werden. Den aktuellen Stand der Anmeldungen sieht man unter www.racketlon.at/turniere. Neben den Nennungen online gibt es bereits eine schöne Liste von rund 20 Neulingen. Wichtig ist uns jetzt noch, dass wir alle Bewerbe zu Stande bringen. Zehn Jugendliche haben wir schon, Der Aufruf geht jetzt noch an die Damen und Senioren, wo noch Potenzial besteht.

Für die drei weiteren steirischen Turniere in Graz und 2x Zeltweg verheißt dieser Auftakt ebenfalls Hoffnungen auf große Teilnehmerfelder.

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Steiermark Racketlontour 2010

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