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Racketlon Steiermark

NEWS

ENDSPURT FÜR GRAZ 2011 -
Wer wird der erste steirische Meister?

Obwohl gleichzeitig die Team und Doppel-Weltmeisterschaft in Mailand stattfindet, wissen die steirischen “Schlägertypen”, wo sie hingehören. Nur ein Spitzenspieler zieht die Reise nach Italien vor – Michi Karacsonyi hat im Seniorenbewerb ja auch gute Chancen auf eine WM-Medaille. Die zahlreiche Hobbyspieler wollen in Graz ohnehin erst einmal in die Sportart hineinschnuppern.

Vier Tage vor Nennschluss (Montag) sind bereits 56 Nennungen eingegangen, darunter schon mehr als zehn Neulinge. Es kann also mit rund 70 Spielern gerechnet werden. Das Erlebnis Racketlon wird sie sicher mit voller Wucht erfassen. Erfreulicherweise sind eigentlich schon alle Einzelbewerb fix, der Engpass bei den Senioren wird sicher auch noch aufgefüllt. Bei den Jugendlichen sind schon elf Teilnehmer fix, obwohl die Judenburger ihre Armada noch gar nicht angemeldet hat. Acht echte Beginner und zahlreiche Neulinge, die sich gleich im Amateurbewerb versuchen (darunter auch zwei sehr vielversprechende Leute – mehr wird noch nicht verraten), sorgen für ein großes Herrenfeld. Die aktuell fünf Damen würden sich dagegen noch über ein größeres Feld freuen.

In der Elite ist die große Frage: Wer wird der erste steirische Meister? Drei Kandidaten sind auszumachen, die Nummer eins Horst Schwarzenberger (kommt mit seinem ersten internationalen Stockerlplatz in Prag im Gepack), Graz-Titelverteidiger Michael Moitzi und der immer stärker werdende Daniel Schwarz.

Im Doppel wird es die Bewerbe Jugend, Mixed und Herren geben, wobei der Herrenbewerb in zwei Gruppen (Elite und Amateure) geteilt wird. In der Elite ist alles offen, denn die Paarungen Seifter/Moitzi, Tropper/Tropper, Stoisser/Stoisser, Schwarz/Engelmaier, Puchner/Lechner, Heigl/Schwarzenberger oder auch die Jungstars Vorcnik/Nepozitek werden alles geben.

Die Vorbereitungen sind getroffen, Egger-Glas-Designerin Sarah Mauerhofer und Turnierveranstalter Raimund Heigl haben sich diesmal auf eine “schräge Lösung” bei den Siegespokalen geeinigt. Die Bälle kommen erstmals von Victor Austria, das uns auch mit der Verlosung von Warenpreisen unterstützt. Hauptpreis ist dabei ein Badmintonschläger. Das Hotel Paradies als Veranstaltungsort freut sich ebenfalls schon auf uns – also enttäuschen wir sie besser nicht!

 

BAD WALTERSDORF 2011
Elite an Windischberger, vier Siege für VFR Graz

Die Wilson-Tour 2011 am 19. März in Bad Waltersdorf war der steirische Auftakt des neuen Racketlonjahres In der Elite der Herren gewann Lukas Windischberger aus Wien. Obwohl er als Nummer eins gesetzt war, war es eine kleine Überraschung, denn der Ungar Peter Sakovics war stärker eingeschätzt worden, Windischberger gewann aber das direkte Duell im Halbfinale. Mag sein, dass Sakovics durch eine Verletzung ab dem Squash etwas gehandicapt war, das soll aber die Leistung auf keinen Fall schmälern. Im Finale setzte er sich gegen Lokalmatador Daniel Schwarz (REG Gleisdorf) ganz klar ohne Tennis durch. Schwarz hatte in den Partien gegen Michael Moitzi (Judenburg) und Christian Wagner (Burgenland) doch einiges an Kraft liegen gelassen.

Den Damenbewerb sicherte sich wie im Vorjahr die Ungarin Ursula Szeigner, diesmal vor Dani Ramminger aus Gleisdorf und Edith Likawetz aus Graz, die zum ersten Mal dabei war.

Alle anderen Bewerbe waren eine Beute des 1. VFR Graz, der auch erstmals mit schönen Trikots einen auffälligen Gesamteindruck vermittelte und mit 18 Spielern die meisten Teilnehmer unter den 64 Spielern stellte. Vor allem zwei junge Spieler sind die steirischen Talente der Zukunft. David Vorcnik, der 16-jährige Kapfenberger, gewann auch bei seinem zweiten Racketlonturnier den Bewerb. Diesmal setzte er sich im Amateur-A-Bewerb im Finale gegen den Weizer Routinier Hans Almer durch. Der 13-jährige Grazer Jonas Grafenender siegte im U16-Finale gegen seinen um zwei Jahre älteren und fast 30 Zentimeter größeren Klubkollegen Paul Faschauner im Gummiarm! Auffällig: Viele steirische Nachwuchsspieler (David Vorcnik, Rene und Marco Baumgartner, Tobias Scherer, Christoph Peszternak, Dominik Leypolt, Georg Stoisser) stellten sich bereits der älteren Konkurrenz in den Herrenbewerben und keiner von ihnen blieb sieglos. “Während in Wien die Jugendbewerbe oft gar nicht zu Stande kommen, waren bei uns 15 Jugendliche am Start. Und es werden noch mehr werden. Das lässt auf eine wirklich rosige Entwicklung hoffen”, meint der steirische Präsident Raimund Heigl. “Jetzt sind natürlich auch wir gefordert, die entsprechenden Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Aber mit dem Enthusiasmus der Racketlon-Familie, den man in Bad Waltersdorf wieder bemerkt hat, wird auch das gelingen.”

Weltmeister Christoph Krenn, der nur kurz vorbei schauen konnte, gratulierte auch den beiden anderen Grazer Siegern, Hans Peter Kopp (Beginner) und Peter Zenkl (Senioren). Stark auch der Auftritt von Gertraud Heigl, die im Herren-Amateur-A-Bewerb Neunte wurde.

Organisator Horst Schwarzenberger sorgte gemeinsam mit Turnierleiterin Andrea Polzhofer und dem REG-Gleisdorf-Team für einen reibungslosen Ablauf, sieht man von einer kleinen Meinungsverschiedenheit in einer Squash-Seniorenpartie ab. Der Dank der Organisatoren gilt der Firma EGGER GLAS aus Pischelsdorf für die wunderschönen Siegespokale, der Firma Wilson für die Wettkampfbälle und dem Team des Freizeitparks Bad Waltersdorfrund um Peter Westner für das Entgegenkommen beim Hallenpreis.

Fast 60 Spieler aus der Steiermark lassen auch für das nächste Turnier auf weiß-grünem Boden, den ersten Landesmeisterschaften am 30. April (Einzel)  und 1. Mai (Doppel) hoffen.

FOTOS FOLGEN ebenso wie die genaue Ankündigung für das Turnier in Graz hier in Kürze.

 

NEUE TALENTE UND ”ALTE” KÖNNER -
Die Staatsmeisterschaften aus steirischer Sicht

Die Weltmeister Michael Dickert und Christoph Krenn mit U13-Sieger Gilbert Fössl und Sportzentrumschef Günther Reichhold

Die Weltmeister Michael Dickert und Christoph Krenn mit U13-Sieger Gilbert Fössl und Sportzentrumschef Günther Reichhold

Höhepunkte hatte das steirische Racketlonjahr 2010 schon einige zu bieten, denn sowohl in Bad Waltersdorf (75 Teilnehmer), als auch in Graz (84) und beim Zeltweger Juli-Turnier (81) waren die Nennungszahlen extrem erfreulich. Als abschließendes Glanzlicht wurden am 18./19. Septmeber im Sportzentrum Zeltweg noch die Einzel-Staatsmeisterschaften ausgetragen. Während einige heimische Talente vor allem aus dem Jugendbereich leider verhindert waren – österreichische Tischtennis-Nachwuchs-Superliga in Salzburg – war der Besuch aus Wien und Oberösterreich diesmal sehr gut und der Vorarlberger Thomas Schallegger sorgte für eine westösterreichische Note. Damit konnte erstmals bei einem steirischen Racketlonturnier – es war das inzwischen elfte – die 100er-Marke bei den Nennungen übertroffen werden.

Die alten und neuen Staatsmeister heißen Kerstin Peckl und Michael Dickert (lesen Sie dazu den ausführlichen Bericht im allgemeinen News-Bereich). Die Leistungen vor allem im Halbfinale Krenn – Schubert und dann im Endspiel Dickert – Krenn ließen alle Anwesenden mit der Zunge schnalzen. Zahlreiche Sportfans aus der Region waren von den Darbietungen sehr begeistert und werden die Akzeptanz und Bekanntheit der Sportart weiter erhöhen.

 Wie sahen aber die Leistungen der Spieler aus den drei steirischen Vereinen Sport Aktiv Judenburg, Racketlon Europajugend Gleisdorf und 1. VFR Graz aus? Vielversprechend ist wohl die beste Umschreibung. In der Elite kamen Daniel Schwarz und sein Klubchef Horst Schwarzenberger (beide Gleisdorf) auf den geteilten fünften Platz. Die Leistung von Schwarz vor allem gegen den Grazer Harald Wuzella nötigte Horsti, der gegen Peter Krenmayr im Gummiarm verlor, Respekt ab: “Daniel hat in letzter Zeit wenig trainiert und gezeigt, wozu er fähig ist. Er ist im Prinzip der einzige Steirer, der den Großen gefährlich werden kann!” Peter Stoisser sorgte als bester VFR-Spieler mit Platz neun für eine weitere steirische Top-Ten-Platzierung. Der einzige Judenburger im Eliteraster, Georg Seifter, blieb diesmal hinter seinen Erwartungen zurück. Die Erstrundenniederlage gegen Christian Wagner brach seine Motivation.

Im Amateurbewerb waren einige sehr hoffnungsvolle Akteure in weiß-grün zu bewundern. Christof Bartosch (VFR) holte sich doch etwas überraschend den Sieg. Gegen den aufstrebenden Oberösterreicher Christian Austaller gewann der Grazer das Finale mit vier Punkten Vorsprung. Glesidorfs Hermann Engelmaier wurde vor Georg Questl (Judenburg) Dritter. Mit Andreas Nischelwitzer (5.), Lukas Nepozitek, Matthias Hirschmann (beide 7.) und Stefan Faschauner (9.) landeten vier weitere Grazer im Vorderfeld. Nepozitek (22), Hirschmann (18) und Faschauner (21), der überraschend Chri Perner bezwang, sind die hoffnungsvollen Vertreter einer jungen steirischen Garde.

Dazu gehört auch Georg Stoisser (15), der sich den Beginnerbewerb (vulgo “Hobby-Staatsmeister”) sicherte. Georg wurde jedenfalls auch noch Zweiter in der U16. In Zukunft zu beachten sein wird auch Rene Baumgartner (Judenburg), der noch zwei Jahre in der U16 spielen darf.

u13_1Bei den Jüngsten (U13) waren die Steirer unter sich. Die Leistungen der Toptalente Gilbert Fössl aus Zeltweg und der beiden Grazer Jonas Grafeneder und Stefan Vodica lassen jedenfalls auf eine verheißungsvolle Karriere hoffen. Auch der jüngste Teilnehmer des Turniers, Sebastian Paier aus Bruck (10) gab als Vierter eine eindrucksvolle Talentprobe ab. Die Vereinsverantwortlichen werden jedenfalls gefordert sein, diesen Talenten ein ansprechendes Training anbieten zu können.

Doch auch bei den älteren Semestern haben die Steirer die Nase weit vorne. Der sechste Titel von Michael Karacsonyi im Bewerb 45+ in Serie nährt dessen Hoffnungen, heuer im November in Holland den Weltmeistertitel abräumen zu können. Wohlgemerkt in der Kategorie 55+, der er ab heuer angehört. Bei den 45ern wird er nächstes Jahr Gesellschaft seines Trainingspartners Thomas Tropper bekommen, der in seiner Partie gegen Marcel Weigl hervorragend mithielt. Auch ein Mann fürs 45-Plus-Nationalteam.

 Abschließend noch ein paar Worte des Veranstalters Raimund Heigl: “Nach einem solchen Wochenende gilt es auch an dieser Stelle noch einmal Danke zu sagen. Bei Turnierleiterin Andrea Polzhofer, die uns im wahrsten Sinne des Wortes Tag und Nacht hervorragend begleitet hat. Bei Lambert Apfelknab und seinem Team von der Zeltweghalle inklusive Günther Reichhold, Leiter des Sportzentrums. Natürlich bei der Firma Babolat für die großzügige Unterstützung der Austrian Tour mit allen Bällen und den Warenpreisen für die Gewinnspiele bei allen acht Stationen. Bei der Firma Egger Glas aus Pischelsdorf, die in bewährter Manier die Glaspokale zur Verfügung stellte, die diesmal übrigens einen Wert von gesamt mehr als 700 Euro aufwiesen. Bei allen Helfern beim Auf- und Abbau, auch wenn es wahrscheinlich nicht alle sind, möchte ich einige Namen nennen: Georg Seifter, Georg Questl, Horst Schwarzenberger, Gertraud Heigl, Andrea Polzhofer, Georg Stoisser, Peter Stoisser, Michael Karacsonyi und nicht zuletzt unseren beiden Linzer Freunden Peter Krenmayr und Rainer Doppelmair. Danke auch an Gerhard Moitzi für das neuerliche kostenlose zur Verfügung stellen seiner Badmintoncourts. Mein Dank gilt auch Christoph Krenn und Marcel Weigl für die Hilfe im Vorfeld und für den dritten Badmintoncourt. Mein besonderer Dank gilt aber allen Spielern, die an Racketlonturnieren in der Steiermark teilnehmen. Nur dank der großen Teilnehmerzahlen hat es überhaupt einen Sinn, einigen Aufwand auf sich zu nehmen. Wenn so viele kommen, ist das für mich die schönste Belohnung. Ich hoffe, dass sie auch halbwegs zufrieden wieder heim fahren.”

Es wird weiter gehen mit Racketlon in der Steiermark. Alle Infos über die nächsten Turniere in Graz, Bad Waltersdorf und Zeltweg erfährt ihr hier auf dieser Seite!

 

 

DIE WELTMEISTER KOMMEN -
Zeltweg ist für die Staatsmeisterschaften bereit

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Ein Racketlon-Highlight in Österreich jagt das andere! Nach den Austrian Open und Teamweltmeisterschaften steht am 18./19. September in Zeltweg die Einzel-Staatsmeisterschaft auf dem Programm. Und die frischgebackenen Teamweltmeister aus Österreich haben ihr Kommen zugesagt. “Präsi” Marcel Weigl wird “nur” in der Altersklasse 35 + am Sonntag spielen, die Herren Christoph Krenn, Michael Dickert und Johannes Schubert sowie die Damen Simone Seitz und Lokalmatadorin Kerstin Peckl werden aber nach dem Staatsmeistertitel greifen.

“Zumindest 100 Nennungen an den beiden Tagen zusammen sind unser gemeinsames Ziel, insgeheim hoffen wir aber auf deutlich mehr”, sagt Racketlon-Steiermark-Präsident Raimund Heigl, der auf die Unterstützung der beiden anderen steirischen Vereine Judenburg und Gleisdorf unter ihren Obleuten Christian Amberger und Horst Schwarzenberger bauen kann. Als Turnierleiterin wird wie in der Steiermark bewährt Andrea Polzhofer fungieren.

Hobbyspieler erwünscht!

Neben den harten Kämpfen um die Tiel wird es wie bei allen Racketlonturnieren auch Bewerbe für Beginner und Amateure geben. “Manche Hobbyspieler zaudern, weil sie sich von der Titulierung Staatsmeisterschaft abgeschreckt fühlen. Für die unteren Klassen gibt es aber die gleichen Möglichkeiten, sich mit Neulingen oder Hobbyspielern zu messen, wie bei den bisherigen Turnieren”, erläutert Heigl. Auch bei den Damen wird es diesmal die Unterteilung in zwei Klassen geben!
Besonderes Zuckerl sind die Bewerbe für die Altersklassen am Sonntag: U13, U16, U21 sowie Ü35, Ü45 und Ü55 garantiert für Spieler aller Altersklassen, dass sie unter Ihresgleichen antreten können. Erstmals im Programm sind die Bewerbe Juniorinnen U21 und Damen 35+. Der Juniorinnen-Bewerb ist bereits gesichert. Bitte die genaue Einteilung unter der Rubrik Turniere (Staatsmeisterschaften Einzel) anschauen. Die Samstag und Sonntags-Bewerbe sind wie zwei Turneire angelegt, bitte extra anmelden. Bei Problemen bitte ein E-Mail an raimund.heigl@kleinezeitung.at oder Anruf unter Tel. 0699-165 20 140.

Einige organisatorische Dinge: Da Tennis diesmal im Freien gespielt wird, bitte unbedingt ein Paar extra Tennisschuhe mitbringen. Mit diesen Schuhen darf die Halle (neuer Boden!) nicht betreten werden. Am Sonntag in den Altersklassen haben wir uns entschieden (nach der Erfahrung früherer Turniere), dass jeder Spieler nur in einem Bewerb antreten darf.

Bitte meldet euch alle so schnell wie möglich an, damit die Turnierleitung einen Überblick erhält und der Zeitplan leichter erstellt werden kann.

Wie bei internationalen Turnieren üblich, wird es auch bei der Staatsmeisterschaft einen genauen Zeitplan geben, wo man die Beginnzeiten aller Spiele bereits im Vorfeld anschauen kann (wird am Freitag vor dem Turnier veröffentlicht).

Kleiner Hinweis für unsere burgenländischen Gäste: Wir spielen in der Steiermark in den eckigen Squash-Boxen, nicht in den runden…

Wir freuen uns auf ein tolles Turnier!

 

 

DAS STEIRISCHE MÄRCHEN GEHT WEITER -
81 Spieler und viele neue Talente

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David Vorcnik (17) gewann den Amateurbewerb.

Frisch herausgeputzt präsentierte sich die Anlage im Sportzentrum Zeltweg als würdiger Austragungsort für die Einzel-Staatsmeisterschaften im September. Neuer, vergrößerter Restaurantbereich, neue Terrasse. Neuer Garderoben- und Toilettenbereich, neues Foyer, neuer Tennisboden. Und es gab beim ersten Aichfeldopen auch einen neuen Turnierleiter: Christian Amberger vom Verein Sport Aktiv Judenburg. Was er drauf hat, hat er schon im Vorfeld gezeigt, denn gemeinsam mit seinem Kumpel Michael Moitzi mobilisierte er so ziemlich die ganze Racket schwingende Obersteiermark. Horst Schwarzenberger führte eine wie immer starke (personell und sportlich) Gleisdorfer Fraktion an, Raimund Heigl mobilisierte fast 20 Tischtennisspieler. Daher wurde aus dem „kleinen Vorbereitungsturnier im Sommer“, als das es geplant war, das zweitgrößte Racketlonturnier der steirischen Geschichte mit 81 Teilnehmern. Das größte ist auch noch nicht lange her, es fand vor sieben Wochen in Graz statt (85 Spieler). Worauf die Steirer besonders stolz sind: Bei allen drei Turnieren (Waltersdorf, Graz, Zeltweg) wurden alle ausgeschrieben Bewerbe durchgeführt.

Die große Anzahl an Teilnehmern hat auch ihre Nachteile. Aufgrund der ausgeglichenen Spiele kam es beim Tennis zu Zeitverzögerungen. „Wir möchten uns noch einmal bei allen Teilnehmern für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen und für ihre Geduld bedanken“, sagte Turnierleiter Christian Amberger nach dem letzten Matchball, der erst um 22.30 Uhr verwandelt wurde. „Wir werden für die Staatsmeisterschaften unsere Lehren daraus ziehen“, meinte der Organisator des nächsten steirischen Racketlon-Highlights am 18./19 September in Zeltweg, Raimund Heigl.

Zum Turnier: In der Elite gab es einen Favoritensieg für Michael Dickert, der sich im Finale gegen Horst Schwarzenberger sogar in allen drei Disziplinen durchsetzte und „Hooorsti“ somit erstmals auch in dessen Paradedisziplin Badminton bezwang. Der dritte Platz ging an Michael Karacsonyi, der nach seinem Sieg über Lokalmatador Michael Moitzi davon profitierte, dass Mario Gruber zum Spiel um Platz drei wegen einer Handverletzung nicht mehr antrat. Die drei Grazer Wildcardspieler Thomas und Hannes Tropper sowie Christof Bartosch fügten sich wunderbar in das Elitefeld ein.

Amateure: Es war der erste große Auftritt eines 16-jährigen Tischtennisspielers aus Kapfenberg. David Vorcnik, der bereits in der zweiten Tischtennis-Bundesliga aufgezeigt hat, ließ sich gleich bei den Amateuren aufstellen und gewann schlussendlich das Turnier. Wie so viele Matches an diesem Tag war es auch hier im Finale gegen Peter Wetz ein Punkt der am Ende entschied. „So macht Racketlon Spaß“, meinte Vorcnik freudestrahlend.

Beginner: Auch hier standen zwei junge Tischtennisspieler im Finale. Lukas Nepozitek (21), gewann gegen seinen Tischtennisvereinskollegen von Judendorf/Eisbach, Philipp Buchreiter (noch 16), im Finale. Nepozitek hatte in Graz debütiert (Fünfter), für Buchreiter war es das erste Turnier.

Jugend U16: Es ist das größte Plus der steirischen Szene, dass nicht nur Routiniers und Senioren vom Racketlon begeistert sind, sondern immer mehr auch die Jugend. Obwohl zahlreiche noch im Nachwuchs spielberechtigte Sportler wie die Baumgartner-Brüder bereits bei den Herren antraten, wurde ein voller 16er-Raster ausgespielt. Der Sieg ging an einen der kleinsten und jüngsten Spieler, was man als kleine Sensation bezeichnen kann. Gilbert Fössl (13), älterer Sohn von Lambert Apfelknab, hatte im Endspiel die besseren Nerven. Er setzte sich um einen Punkt gegen einen weiteren Zeltweger durch, nämlich Christoph Peszternak, Nummer zwei der österreichischen U15-Rangliste im Tischtennis.

Damen: Und schon wieder eine Entscheidung um nur einen Punkt. Favoritin Gertraud Heigl musste gegen Lokalmatadorin Daniela Koini ganz hart kämpfen, um doch noch als Siegerin vom Platz zu gehen. Die Dramaturgie zeigt, welche Faszination die Formel „Jeder Punkt zählt“ haben kann. Nach mäßigen Leistungen von Gertraud im Badminton und Squash (und umso erstaunlicheren von Dani), brauchte die Grazerin noch fünf Punkte im Tennis. Bis 15 wohlgemerkt und das gegen die ausgezeichnete Tennisspielerin Koini. Es sah relativ aussichtslos aus bei 2:14. Doch plötzlich stand es nur noch 14:4. Und mit einem Doppelfehler vergab die 18-jährige Maturantin den Gummiarm-Punkt und damit eventuell ihren zweiten Zeltweg-Sieg nach 2007. Den dritten Rang sicherte sich Martina Stückler (Sport Aktiv Judenburg) vor Dani Ramminger (Gleisdorf). Mit zehn Damen gab es ein ordentliches Teilnehmerfeld. In Bad Waltersdorf, Graz und jetzt Zeltweg haben 20 verschiedene steirische Damen mitgespielt. Ein herzlicher Gruß sei hier auch an Bettina Bugl samt Familie gerichtet, die uns bei allen drei steirischen Turnieren die Ehre erwiesen hat. Wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit für Spieler aus dem Wiener Raum ist…

Senioren: Hier matchten sich zehn ältere Herren. Mit Stolz dürfen wir anmerken, dass wir heuer bei allen drei steirischen Turnieren, alle ausgeschriebenen Bewerbe zu Stande gebracht haben. Wir sagen Danke an alle Teilnehmer, die sich so mit gleichwertigen Kontrahenten messen können, was den Spaßfaktor noch einmal erhöht. Seniorensieger wurde Peter Wetz aus Wien, der im Finale Michael Aworsky schlug.

Ausblick: Mit den Spielern des gleichzeitig in Linz stattfindenden Victor Open haben an diesem Wochenende mehr als 100 Spieler die Faszination Racketlon ausgeübt. Unser Ziel ist es daher, bei den Staatsmeisterschaften den Hunderter zu brechen. Nur wer mit großen Visionen an die Sache heran geht, hat genug Kraft, um es auch durchzuziehen. Ein besonderes Zuckerl haben Lambert Apfelknab und Badmintoncourt-Besitzer Gerhard Moitzi, die übrigens beide im Seniorenbewerb schwitzten, geschnürt: Bis zu den Staatsmeisterschaften am 18./19. September wird die Anlage in Zeltweg unverändert mit Badmintoncourts und Tischtennistischen stehen bleiben. „Es besteht also die Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen zu trainieren und ganze Matches durchzuführen“, erläutert Amberger.

Bericht: Christian Amberger und Raimund Heigl

 

ZUVERSICHT IN ZELTWEG -
gibt es noch einen Rekord?

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75 Teilnehmer waren in Bad Waltersdorf, sogar 84 Spieler in Graz.

Es ist nicht unbedingt zu erwarten, dass die beiden weiteren steirischen Racketlon-Turniere im Jahr 2010 auf steirischem Boden – beide in Zeltweg – weitere Nennungsrekorde aufbieten werden. Das Hauptaugenmerk liegt vielmehr darauf, die neu gewonnenen “Kunden” zu regelmäßigen Spielern zu machen. Und die Vorzeichen stehen gut. Die Jugendlichen aus Judenburg und Zeltweg sowie aus Graz sind eifrig am Üben, in der Landeshauptstadt mehren sich die Zeichen, dass die Racketlongruppe größer wird. Dazu hat das Turnier in Graz einige Neugierige angelockt, die bei nächster Gelegenheit selbst zum Schläger greifen wollen.

Vielleicht schon bei den Aichfeld Open am 24. Juli in Zeltweg. Das traditionelle Sommerturnier findet im Aichfeld bereits zum vierten Mal statt. Heuer ist es die Premiere von Sport Aktiv Judenburg unter Obmann Christian Amberger als Veranstalter. Am 18. und 19. September folgt dann als Abschluss und Höhepunkt der steirischen Turnierserie die Babolat-Austrian-Tour mit den Einzel-Staatsmeisterschaften, da wird wieder Verbandspräsident Raimund Heigl als Veranstalter auftreten. “Offiziell gibt es eine Trennung, in Wahrheit arbeiten wir aber natürlich eng zusammen”, sagt Heigl.

Für die Aichfeld Open ist übrigens auch bereits rund ein Dutzend Neulinge aus dem Tischtennislager avisiert. Wenn man alles überschlägt, könnte der 50er bei den Nennungen auch diesmal fallen – auch der Zeltweg-Rekord von 55 Spielern könnte wackeln. ”Die Badmintonvereine und Tennisverein der Umgebung haben wir bereits angeschrieben, die Mundpropaganda läuft ebenfalls. Wichtig ist uns, dass wir wie in Waltersdorf und Graz alle Bewerbe zu Stande bringen”, meint Neo-Turnierleiter Amberger, der natürlich auch auf die tatkräftige und bewährte Hilfe von Tennishallenchef Lambert Apfelknab und Sportzentrumsleiter Günther Reichhold setzen kann.

Im Vorjahr wurden die Doppel-Staatsmeisterschaften ja noch auf der Baustelle gespielt, inzwischen ist das neue Zeltweger Sportzentrum fertig. Und es spielt alle Stückerln, wie ein Lokalaugenschein der steirischen Racketlonspitze ergeben hat. Neben dem neuen Eingangsbereich, in dem voraussichtlich auch die Tunrierleitung untergebracht sein wird, sind für allem die neuen Umkleiden und Ruheräume herzeigbar. Angesichts der Staatsmeisterschaften im September ist es natürlich auch die einzige Möglichkeit, die Anlage wettkampfmäßig zu testen. Mit einer Hoffnung verbleiben Turnierleiter und Verbandspräsident übereinstimmend: “Es wäre schön, wenn ein paar Spitzenspieler aus Wien den Weg ins Aichfeld finden könnten, um den Neulingen aufzuzeigen, wie stark man in allen vier Sportarten spielen kann.”

 

(ausführliche Turnierberichte über Graz und Bad Waltersdorf gibt es im allgemeinen Newsbereich).

 

GRAZ IST GERÜSTET FÜR DIE PREMIERE
- 60 Nennungen sind da!

Eine Woche vor Turnierbeginn wurde der 60er bei der Nennungsanzahl überschritten. Allein am Montag (26. April) haben sich 18 Spieler angemeldet!

Nach dem begeisternden Turnier in Bad Waltersdorf gibt es für die steirischen Racketlon-Rookies keine Zeit zum Verschnaufen. Bereits am 1. Mai steht ein weiterer Höhepunkt in dem an Höhepunkten so reichen Racketlon-Jahr 2010 auf dem Kalender: Die Premiere der Sportart in der Landeshauptstadt Graz. Vernastalter VFR Graz hat gemeinsam mit Franz Jauk, dem Chef des Hotels Paradies, wo die Premiere in Szene geht, ein tolles Paket geschnürt. Die kräftige Mithilfe der Partnervereine aus Gleisdorf und Judenburg wird auch diese Veranstaltung außergewöhnlich machen.

Die vielleicht schönste Racketlon-Anlage Österreichs überzeugt mit tollem Restaurant (mit stadtbekannt guter Küche und den witzigsten und charmantesten Kellnern weit und breit), dem neuestem Tennisbelag (erstmals in Österreich aufgebaut) sowie einem Vier-Sterne-Hotel mit Tiefensauna und Wellnessbereich. Das Hotel Paradies ist regelmäßig Bleibe der internationalen Fußballklubs, wenn sie im Europacup gegen den SK Sturm Graz antreten. Übernachtungen für Racketlonspieler gibt es zum Vorzugspreis von 50 Euro/Person (auf Basis Doppelzimmer). Im Fitnessbereich kann man auf dem Ergometer oder dem Laufband sogar Strom erzeugen!

Die beliebten Egger-Glas-Pokale für alle Sieger – dazu gibt es erstmals Glas-Medaillen für die Platzierten – wurden von Glasdesignerin Karin Buchgraber im Staatsmeisterschafts-Outfit von Zeltweg 2009 gestaltet, das bei den Spielern besunders großen Anklang gefunden hat.

Die Badmintoncourts sind bereits aus Bad Waltersdorf angeliefert worden, im Tischtennis werden die neuesten Tische des Landesligaklubs Feldkrichen-Puch bereitgestellt. Besonders wichtig: Wenn das Turnier ein Erfolg wird, könnte eine langfristige Partnerschaft zwischen dem Center und der Racketlon Federation Steiermark entstehen, fixes Aufstellen neuer Badmintoncourts inklusive! Daher nochmals die Bitte an alle, die noch überlegen: Kommt nach Graz, es wäre diesmal besonders wichtig.

Alle Bewerbe sind gesichert, auch die Jugendlichen werden wieder die Schläger kreuzen. 

 

BAD WALTERSDORF WIRD EIN FEST
- schon mehr als 60 Nennungen!

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Die ganze Konzentration der steirischen Racketlon-Szene gilt jetzt dem 13. März, wo in Bad Waltersdorf das erste von heuer vier Turnieren in der Steiermark stattfindet. Veranstalter ist erstmals Horst Schwarzenberger mit seinem engagierten Team von der Racketlon Europajugend Gleisdorf.

Der beliebte Thermenort Bad Waltersdorf erlebte im April 2005 die steirische   Racketlon-Premiere, das bisher letzte Turnier wurde im Oktober 2006 ausgetragen. Seither war wegen einer Indoor-Golfanlage kein Racketlon möglich, jetzt wurde diese Anlage wieder abgebaut und wir sind schon wieder da! Die guten Nennungsergebnisse zuletzt in Wilfersdorf, Wien und Lauterach haben auch uns motiviert und das steirische Rekord-Ergebnis (bisher Zeltweg 2009 mit 55 Spielern) dürfte aus jetziger Sicht pulverisiert werden. Den aktuellen Stand der Anmeldungen sieht man unter www.racketlon.at/turniere. Neben den Nennungen online gibt es bereits eine schöne Liste von rund 20 Neulingen. Wichtig ist uns jetzt noch, dass wir alle Bewerbe zu Stande bringen. Zehn Jugendliche haben wir schon, Der Aufruf geht jetzt noch an die Damen und Senioren, wo noch Potenzial besteht.

Für die drei weiteren steirischen Turniere in Graz und 2x Zeltweg verheißt dieser Auftakt ebenfalls Hoffnungen auf große Teilnehmerfelder.

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Steiermark Racketlontour 2010

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